Informationen zu bekannten Portalen

Unter „Welche Filme sind erlaubt?“ haben wir Ihnen erklärt, welche Arten der legalen Filmnutzung existieren. Unter „Verleihstellen“ und „Anbieter“ haben wir Ihnen konkrete Anlaufstellen aufgelistet. Daneben gibt es weitere attraktive erscheinende Quellen für Filme. Aber Achtung, nutzen Sie Medien mit Herz und Verstand!

Illegale Tauschbörsen

Alle Tauschbörsen, deren offensichtliches Geschäftsmodell die illegale Verbreitung von Filmen ist, sind natürlich vom Schuleinsatz ausgeschlossen.  

 

Youtube, Vimeo und ähnliche Portale

Die Filme auf Videoportalen wie Youtube und Vimeo sind, auch wenn sie legal in die Portale eingestellt wurden, nur für die private Nutzung freigegeben. Auch hier gilt für den Einsatz im Unterricht, dass eine entsprechende Lizenz oder Genehmigung des Rechteinhabers benötigt wird, wenn Sie mehr als 15% eines Filmes zeigen wollen und die Filme nicht ausdrücklich als Freie Inhalte ("Creative Commons") gekennzeichnet sind.

 

Ohne eine Genehmigung durch die Rechteinhaber laufen Sie Gefahr, für den Verstoß gegen das Urheberrecht geradestehen zu müssen (Vgl. Youtube-Hilfe "Ressourcen für Pädagogen").

 

Mediatheken der TV-Sender

Die Mediatheken der TV-Sender halten viele Filme im Internet vor. Auch diese Filme sind nur für die private Nutzung freigegeben. Ein Einsatz der Filme im Unterricht ist auch hier nur gestattet, wenn der Rechteinhaber eine entsprechende Genehmigung erteilt hat. Ob der Sender selbst über die notwendigen Rechte verfügt, kann man nicht pauschal beantworten. Der Sender wird Ihnen dies auf Anfrage mitteilen und Ihnen im Zweifelsfall eine Erlaubnis erteilen oder an den zuständigen Rechteinhaber verweisen.

 

Netflix, Amazon-Prime und weitere Streamingdienste

Kommerzielle Streamingdienste erlauben die Filmnutzung ebenfalls nur zu privaten Zwecken. Ohne die vorherige Einholung einer Erlaubnis des Filmemachers/Rechteinhabers darf kein solcher Film im Unterricht verwendet werden.

 

DVDs aus dem Handel

Filme aus dem Handel (von Elektronikmärkten, Amazon oder dem Buchhandel) sind nur für die private Nutzung freigegeben. Ohne die vorherige Einholung einer Erlaubnis des Filmemachers/Rechteinhabers dürfen solche Filme im Unterricht nicht verwendet werden. 

 

TIPP 1: Generell gilt: Filme, die illegal im Netz verbreitet wurden, dürfen nicht im Unterricht eingesetzt werden. Filme, die legal ins Netz gestellt wurden, müssen vor der Nutzung im Unterricht vom Filmemacher/Rechteinhaber freigegeben werden. Die Freigabe erfolgt durch schriftliche Genehmigung des Filmemachers/Rechteinhabers oder durch den Kauf einer Lizenz.

 

TIPP 2: Die allermeisten Filme können inklusive Lizenz für den Unterrichtseinsatz bei spezialisierten Vertriebsfirmen und Verlagen kostengünstig erworben werden. Filme, die (noch) nicht verfügbar sind, werden dort auch gerne für Sie beschafft. Eine Liste  der Anbieter finden Sie hier.

 

TIPP 3: Ihr Schulträger, Ihr Bundesland oder Ihre Kirche hat schon etliche Filme für Ihren Unterricht lizenziert! Schauen Sie zuerst bei diesen für Sie kostenlosen Angeboten nach. Eine Liste der Verleihstellen/Schulfilmserver finden Sie hier.

 

Eine Initiative der deutschen Filmwirtschaft